Flattycake 2002 (1391-57)


Einstufung sehr seltene Schicks


Blüte weit geöffnet wie eine Scheibe, ungefähr zu Zoll 5- (13.5 Zentimeter) darüber. Blumenblätter oblanceolate ( umgekehrt lanzette Form ), Spitze stumpf, gefärbt in den Farbtönen von Pink. Schlund olivegrün. Staubfäden hellrosa; innere Staubgefässe, welche vollständig die schmale Kehle einkreisen. Pflanze wächst halbsäulenförmig, zu Zoll 3- (9 Zentimeter) im Durchmesser, Dornen kurz auf, ein wenig kleiner als Zoll (5 Millimeter) lang.
ISI 2002-44; HBG 87020, Schick 1391-57.



Ähnliche Sorte
Brigittes Beauty



Blütenblätter

Aber zurück zu der Beurteilung der Blüten. Das Blütenmerkmal, das am meisten auffällt, ist die Farbe. Die Färbung kann bei Echinopsis Hybriden beträchtlich variieren, sogar bei verschiedenen Exemplaren der gleichen Hybride. Einige wie "Allusion" und "La Sonrisa" können zwei, klar und deutlich abgegrenzte, Farbphasen haben. Der Umfang der verschiedenen Farbzonen (wie unten diskutiert) kann auch variieren, wie bei "Afterglow", oder die Intensität der Farben einer Hybride über die Dauer einer Blütensaison kann sich verändern, wie bei "Djinni" und "Riptide". Ich verwende die Bezeichnung Höchstfärbung für die dunkelste, intensivste Farbphase einer Hybride.

In diesem Katalog werde ich versuchen, die Markierungen in einem Entwicklungskontext zu interpretieren, wobei Ähnlichkeiten und Entwicklungsverhältnisse der Blütenblattmarkierungen der unterschiedlichen Hybriden dargestellt werden. Die folgende Diskussion über die Markierungen beschäftigt sich mit den Mustern, die geformt werden. Fünf Hauptarten von Farbmustern können erkannt werden. Ich nenne sie 1a, 1b und 2 bis 4. Bei einigen Arten sind die Blütenblätter mit einer leuchtend gefärbten äußeren Farbzone und einer inneren Farbzone gekennzeichnet. Die äußere Farbzone von vielen Hybriden wird der Länge nach in ein schmales bis breites äußeres, farbloses oder weißes Gebiet, das ich den farblosen Rand nenne, und ein inneres, normal pigmentiertes Gebiet unterteilt. "Brigitte's Beauty" zeigt zum Beispiel einen klar abgegrenzten farblosen Rand. Ein drittes, untergeordnetes Farbelement, das in jedem der verschiedenen Farbtypen entwickelt ist, ist ein dünner pigmentierter Mittelstreifen.
Der Streifen wird oft quer unterteilt in ein stark pigmentiertes, distales (weiter von der Mitte entfernt liegendes) Segment und einem hellen, basalen (die Basis betreffendem), Segment. Das Distalsegment läuft typischerweise durch die äußere Farbzone und ist normalerweise anders gefärbt als jene Farbzone. Das Basalsegment, das durch die innere Farbzone läuft, ist normalerweise identisch mit der Farbe der inneren Farbzone, ziemlich unauffällig und manchmal überhaupt nicht sichtbar, sodas nur das Distalsegment deutlich wird. (In den noch folgenden Beschreibungen der Hybriden wird das Distalsegment einfach "Mittelstreifen" Die folgenden Erläuterungen beziehen sich hauptsächlich auf die inneren Blütenblätter:


Farbmuster 1a:

Die äußere Farbzone bei Typ la ist als ein farbiges Band entwickelt, das sich gewöhnlich um den Rand des Blütenblattes ausdehnt. Das Band kann ziemlich breit sein, wie bei "Don Juan", sehr eng, wie bei "Madame Pele" oder nur durch einen schmalen pigmentierten Bereich auf jeder Seite des Blütenblattes dargestellt sein, wie in "Barcarole". Die innere Farbzone bei Typ la ist eine gut entwickelte Region, die den restlichen inneren Teil des Blütenblattes bedeckt (außer dem Mittelstreifen) und deren Farbe unterschiedlich und heller ist, als die der äußeren Farbzone, Ihr Umfang variiert sehr. Es gibt ein wechselseitiges Verhältnis in der Entwicklung der äußeren und der inneren Farbzonen. Wenn die äußere Farbzone umfangreich ist, ist die innere Farbzone klein. Falls die äußere Farbzone klein ist, ist die innere Farbzone umfangreich. Der Mittelstreifen wird in ein Distalsegment und ein Basalsegment unterteilt.